Über 36 Millionen Franken für die Schweizer Krebsforschung

 

Bern, 17. November 2011

 

Die Forschungsförderung der Krebsliga Schweiz und der Stiftung Krebsforschung Schweiz erreichte in den vergangenen zwei Jahren erneut Höchstwerte: Total wurde die Krebsforschung im Schnitt mit jährlich 14,1 Mio. Franken unterstützt. Weitere 4,2 Mio. Franken pro Jahr stammten von den kantonalen Krebsligen. Ermöglicht haben dies die Beiträge der zahlreichen Spenderinnen und Spender.

 

Die Förderung der Krebsforschung zählt zu den Kernaufgaben der Partnerorganisationen Stiftung Krebsforschung Schweiz und Krebsliga Schweiz. Qualitativ hochstehende und patientennahe Forschung, die an Universitäten, Spitälern und akademischen Forschungsinstitutionen geleistet wird, steht dabei im Zentrum. Mit insgesamt 12,4 Mio. Franken im Jahr 2009 und 15,9 Mio. Franken im Jahr 2010 konnten erfreulicherweise neue Rekordsummen in die krebsspezifische Forschung investiert werden. 

Gefördert wurden total 97 vielversprechende Projekte aus dem gesamten Spektrum der onkologischen Forschung. Hinzu kommen 13 Stipendien, zwei Forschungsprogramme, drei Forschungsorganisationen sowie 40 weitere Projekte wie Kongresse und Workshops. Zusätzlich dazu haben die kantonalen bzw. regionalen Krebsligen in den Jahren 2009/2010 106 Forschungsprojekte und Institutionen mit insgesamt 8,4 Mio. Franken finanziell unter-stützt.

Die vierte Ausgabe des Berichts «Krebsforschung in der Schweiz» beleuchtet, welche Resultate die im Zeitraum 2009–2010 abgeschlossenen Forschungsprojekte erzielt haben und mit welchen Fragen sich die aktuell unterstützten Arbeiten auseinandersetzen. Der neue Forschungsbericht evaluiert die Instrumente von Krebsforschung Schweiz und Krebsliga Schweiz zur Förderung der patientenahen Forschung und zeigt, welche Prioritäten zukünftig im Zentrum stehen.

Hintergrundartikel von Fachleuten beleuchten spannende Themen wie die Rolle von Krebsstammzellen und zeigen Möglichkeiten und Grenzen epidemiologischer Studien auf. Sie benennen Herausforderungen der klinischen Krebsforschung sowie der Forschung im Bereich Palliative Care und skizzieren Strategien, um diese zu meistern.

Der reich illustrierte Forschungsbericht 2011 ist auf Deutsch, Französisch und Englisch er-hältlich. Die Publikation (A4, 206 Seiten) kann in gedruckter Form via Telefon 033 773 65 57 oder per E-Mail an barbara.messerli@krebsliga.ch bestellt werden und ist hier als PDF-Datei abrufbar.

 

 

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