Krebsforschung SchweizForschungsförderungWie werden Forschungsgesuche evaluiert und ausgewählt?Forschungsförderung

Wie werden Forschungsgesuche evaluiert und ausgewählt?

WiKo, April 2016

Jedes Forschungsgesuch wird eingehend von der Wissenschaftlichen Kommission (WiKo) begutachtet. Dabei berücksichtigt die WiKo klar definierte Beurteilungskriterien. Im Zentrum steht die wissenschaftliche Qualität des Gesuchs – und immer die Frage, ob ein Projekt wichtige neue Erkenntnisse erlangen kann, die dazu beitragen, die Vorbeugung oder Behandlung von Krebserkrankungen zu verbessern.

Basierend auf den Einschätzungen der WiKo fällt der Vorstand der Krebsliga Schweiz und der Stiftungsrat der Stiftung Krebsforschung Schweiz den abschliessenden Entscheid, welche Gesuche unterstützt werden.

Das Forschungsgesuch wird online eingereicht.

Das Gesuch wird zwei Mitgliedern der WiKo zugeteilt.

Die beiden WiKo-Mitglieder schlagen externe Begutachter vor.

Die externen Begutachter werden vom Bereich Forschung, Innovation & Entwicklung für die Gesuchsbeurteilung angefragt.

Das Gesuch wird evaluiert. Pro Gesuch werden vier bis sechs Beurteilungen (Reviews) eingeholt, zwei davon erstellen Mitglieder der WiKo.

Das Gesuch mit den gesammelten Beurteilungen wird an der halbjährlichen Sitzung der WiKo eingehend diskutiert.

Nach der WiKo-Sitzung erstellt der Bereich Forschung, Innovation & Entwicklung ein ausführliches Protokoll sowie eine Rangliste der Gesuche gemäss den Empfehlungen der Kommission.

Die Rangliste geht an die Vorstände von Krebsforschung Schweiz und Krebsliga Schweiz. Sie entscheiden, welche Gesuche finanzielle Unterstützung erhalten.

Der Gesuchsteller wird vom Bereich Forschung, Innovation & Entwicklung über den Entscheid informiert. Die Reviews werden ihm in anonymisierter Form zur Verfügung gestellt.