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«Ich will dazu beitragen, die Behandlung von Prostata- und Blasenkrebs zu verbessern.»

Im Labor züchten Dr. Clémentine Le Magnen und ihr Team vom Universitätsspital Basel Minitumoren, um daran verschiedene Behandlungen zu prüfen.

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Dr. Clémentine Le Magnen

Dr. Le Magnen, worum geht es in Ihrem Forschungsprojekt?
In unserem Projekt geht es um Prostata- und Blasenkrebs – wir möchten besser verstehen, wie die Zellen dieser Krebsarten wachsen. Dazu züchten wir im Labor Krebszellen von Patientinnen und Patienten als dreidimensionale, winzige Kugeln, die menschlichen Minitumoren ähneln (sogenannte Organoide). Diese Organoide werden dann im Detail untersucht und mit den Tumoren der Patienten verglichen, um ihre Gleichartigkeit zu verifizieren und um sicherzustellen, dass sie sich gut für Studien eignen.

Wie funktioniert das in der Praxis?
Wir erhalten Gewebeproben von Patienten, die hier im Spital operiert wurden. Aus diesen Proben extrahieren wir die Krebszellen und züchten sie im Labor zu Organoiden.

Gibt es bereits Ergebnisse?
Ja. Wir haben verschiedene Strategien verfolgt, um Organoide herzustellen. Einige Verfahren funktionieren besser als andere. In mehreren Fällen konnten wir die Organoide verwenden, um die Wirksamkeit von Krebsmedikamenten zu testen.

Welches Ziel verfolgen Sie mit dem Projekt?
Wir wollen herausfinden, wie die Krebszellen wachsen und wie man sie am Wachstum hindern kann. Wir können dabei direkt mit den Ärztinnen und Ärzten zusammenarbeiten, welche die Patienten behandeln – das hilft uns, die Bedürfnisse der Betroffenen zu verstehen. Langfristig soll unsere Forschung dazu beitragen, die Behandlung von Prostata- und Blasenkrebs zu verbessern.

März 2021, Projekt-Nummer KFS-4983-02-2020