Krebsforschung SchweizJahresbericht 2016 der Stiftung Krebsforschung Schweiz

Jahresbericht 2016 der Stiftung Krebsforschung Schweiz

Seit über 25 Jahren fördert die Stiftung Krebsforschung Schweiz Forschungsprojekte, die zum Ziel haben, die Überlebenschancen und die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Krebs zu verbessern. Dank diesen Anstrengungen sind glücklicherweise beachtliche Fortschritte in der Behandlung zu verzeichnen.

Doch über diese Fortschritte hinaus drängen zunehmend auch andere Fragen in den Vordergrund: Erhalten die Krebsbetroffenen die Behandlung, die sie sich wünschen – und wird sie korrekt durchgeführt? Solche Fragen sind Gegenstand der Versorgungsforschung. Einer Forschungsrichtung, die in der Schweiz lange vernachlässigt worden ist – aber mit einem im Jahr 2016 gestarteten fünfjährigen Förderprogramm gestärkt werden soll.

Der Jahresbericht präsentiert des Weiteren Auszüge aus der Jahresrechnung und vier beispielhafte Forschungsprojekte, in denen es etwa um die Entwicklung von Nanobehältern zur zielgerichteten Bekämpfung von Leukämiezellen geht. Vorgestellt wird auch ein Projekt, das untersucht, ob sich mit einem speziellen Trainingsprogramm für Kinder nach einer Krebserkrankung Langzeitschäden vermeiden lassen.

Im Jahr 2016 förderte die Stiftung Krebsforschung Schweiz insgesamt 100 verschiedene Forschungsvorhaben mit einem Gesamtbetrag von 18,8 Millionen Franken. Ermöglicht wird diese Forschungsförderungstätigkeit von allen Spenderinnen und Spendern, denen für ihr Vertrauen und ihre Unterstützung grosser Dank gebührt.