Etwa jeder zweite Krebsbetroffene muss sich im Verlauf der Erkrankung einer Strahlentherapie unterziehen – und leidet anschliessend oftmals unter Nebenwirkungen wie Fatigue, Gewebeveränderungen und Funktionsverlust der Organe.
«Vor einigen Jahren entdeckte ich mit meinem Team eine neue Methode der Strahlentherapie, welche effizienter und zielgerichteter gegen Krebs wirkt und gleichzeitig weniger toxisch für das umliegende, gesunde Gewebe ist», erklärt Prof. Marie-Catherine Vozenin. «Inzwischen haben Forschungsgruppen auf der ganzen Welt gezeigt, dass unsere sogenannte FLASH-Therapie in Versuchsmodellen wirksam ist. Allerdings verstehen wir immer noch nicht genau, welche Mechanismen dabei die normalen Zellen schützen.» Das möchten Prof. Vozenin und ihr Team nun mit dem aktuellen Forschungsprojekt nachholen. Sie hoffen durch das verbesserte Verständnis, die Sicherheit, Wirksamkeit und die Anwendung der FLASH-Strahlentherapie weiter verbessern zu können.

