Krebsforschung SchweizKinderkrebs

Kinderkrebs

In der Schweiz erkranken jedes Jahr rund 350 Kinder und Jugendliche an Krebs. Jede Diagnose trifft nicht nur ein Kind, sondern das gesamte familiäre Umfeld. Obwohl Kinderkrebs selten ist, zählt er noch immer zu den häufigsten Todesursachen im Kindes- und Jugendalter. Die Tumorarten unterscheiden sich stark von jenen der Erwachsenen und erfordern spezialisierte Forschung sowie individuell angepasste Behandlungen.

Dank grosser Fortschritte in der Forschung können heute über 80 % der betroffenen Kinder geheilt werden. Doch die Therapien sind oft sehr belastend: Da sich der Körper noch in Entwicklung befindet, reagieren Kinder besonders empfindlich auf Chemo‑, Strahlen- und Immuntherapien. Viele ehemalige Patientinnen und Patienten leben deshalb mit Spätfolgen, die ihre Gesundheit langfristig beeinträchtigen können.

Genau deshalb braucht es weiterhin gezielte, spezialisierte Forschung. Nur wenn wir die Ursachen besser verstehen, neue Therapieansätze entwickeln und bestehende Behandlungen schonender machen, können wir die Situation nachhaltig verbessern. Ziel ist nicht nur Heilung, sondern auch eine möglichst hohe Lebensqualität nach der Therapie.

Die Stiftung Krebsforschung Schweiz engagiert sich gezielt in diesem Bereich. Im Jahr 2025 flossen über 10 % der Fördermittel in Projekte zur Kinderkrebsforschung. Im Folgenden stellen wir vier ausgewählte Forschungsprojekte vor.