Krebsforschung SchweizUnser EngagementWir bringen die Krebsforschung den Menschen näherWissen gegen KrebsWir bringen die Krebsforschung den Menschen näher

Wissen gegen Krebs

Hinter jeder Erkrankung steckt eine ganz persönliche, bewegende Geschichte, hinter jedem Forschungsprojekt ein engagierter Mensch, der ein klares Ziel verfolgt. Die neue Podcast-Serie «Wissen gegen Krebs» bringt diese beiden Pole zusammen: Eine Person mit Krebsdiagnose und ein Vis-à-vis in der Forschung, das alles daransetzt, dass Heilung nach einem Krebsbefall zur Regel wird. 

Die neue Podcast-Serie sendet direkt aus dem trauten Heim, dem Spital, dem Labor oder dem Behandlungszimmer und gibt Einblick in die von der Stiftung Krebsforschung Schweiz unterstützten Projekte.  

Jeden Monat wird eine neue Folge ausgespielt. Hören Sie rein und abonnieren Sie den neuen Podcast.

Folge 8: Brustkrebs – mehr Lebensqualität dank ausgeklügelten Operationstechniken

Entstellte Körperpartien nach einer Operation bei Brustkrebs sind zum Glück Vergangenheit: «Dank modernen Operationstechniken und der onkoplastischen Chirurgie sind die Resultate ästhetisch viel besser als früher», sagt Prof. Walter Paul Weber, Chefarzt Brustchirurgie am Universitätsspital Basel. Entscheidend ist eine enge Zusammenarbeit von Fachkräften aus der plastischen und der Tumorchirurgie. Was das konkret bedeutet, weiss Marlene P. Sie hat sich für einen Brustaufbau entschieden, der zwar lange Operationszeiten mit sich gebracht hat, die Mühe aber wert war. Marlene P. freut sich auch sieben Jahre nach der Operation an ihrer anhaltend guten Lebensqualität und am Resultat. Dank Studien, die die Krebsforschung Schweiz unterstützt, werden die Operationstechniken weiter überprüft und optimiert. 
Musik: Audiohub.de

Folge 7: Krebs bei Kindern – geheilt und doch nicht ganz gesund

An den Moment, als ihnen die Diagnose «Hodgkin-Syndrom», auch bekannt als Lymphdrüsenkrebs, eröffnet wurde, erinnern sich Mutter und Tochter noch ganz genau. Mittlerweile ist das zehn Jahre her und aus der Jugendlichen ist eine 23-jährige Frau geworden, die mitten im Leben steht. Doch die intensive Behandlung, die den Krebs damals zu vertreiben vermochte, hat ihre Spuren hinterlassen. «Dass wir die potenziellen Nachwirkungen der Therapie möglichst früh erkennen und behandeln, ist entscheidend», sagt ihre Kinderonkologin Katrin Scheinemann. In einem von der Krebsforschung Schweiz finanzierten Forschungsprojekt vergleicht sie verschiedene Nachsorgemodelle und setzt alles daran, dass junge Patientinnen und Patienten auf eine lebenslange, verlässliche Nachsorge zählen können. 
Musik: Audiohub.de, Pete und Jim Thuli

Folge 6: Krebsforschung Schweiz – seit 30 Jahren temporeich voran

Prof. em. Thomas Cerny, Präsident der Stiftung Krebsforschung Schweiz, hat die rasanten Fortschritte in der Krebsforschung in den letzten drei Jahrzehnten als Onkologe hautnah miterlebt. Im Jubiläumspodcast spricht er über seine persönlichen Erfahrungen und benennt die Meilensteine in der Forschung. «Bei den Therapien, den Untersuchungsmethoden, der Früherkennung, aber auch bezüglich der Kommunikation mit Betroffenen sind wir heute an einem ganz anderen Ort als noch vor 30 Jahren», hält Thomas Cerny fest. Als grossen Durchbruch in der Therapie bezeichnet er die Immuntherapie, die mithilfe des körpereigenen Immunsystems den Krebs bekämpft. Auch numerisch sind die imposanten Erfolge der vergangenen Jahre klar belegt: Heute lassen sich mehr als die Hälfte aller Krebserkrankungen heilen, Tendenz steigend. 
Musik: Pete und Jim Thuli, audiohub.de

Folge 5: «Palliative Care» – Lebensqualität erhalten bis zuletzt 

Sie wolle jeden Tag noch in vollen Zügen geniessen, sagt Brigitte N., die unheilbar an Krebs erkrankt ist. Selbstbestimmt und bewusst das Lebensende gestalten – das ist der 57-Jährigen in der verbleibenden Zeit unglaublich wichtig. Einer, der sich dafür einsetzt, dass auch Menschen wie Brigitte N. bestmöglich begleitet werden, ist der Palliativmediziner Prof. Steffen Eychmüller. Er hat mit Unterstützung der Stiftung Krebsforschung Schweiz ein Schema für Ärzte entwickelt, mit dem sich solche meist sehr anspruchsvollen Gespräche mit schwer kranken Patienten strukturieren lassen. Es soll helfen, dass alle Punkte zur Sprache kommen, die in diesem Lebensabschnitt für die Betroffenen relevant sind. Die Schmerzbekämpfung wird dabei ebenso thematisiert wie Fragen der bestmöglichen Betreuung.
Musik: Audiohub.de

Folge 4: Krebsforschung Schweiz: ein Blick hinter die Kulissen

Es ist Zeit zu feiern. Und zwar gleich aus mehreren Gründen: Einerseits weil die Stiftung Krebsforschung Schweiz (KFS) in diesem Jahr das 30-Jahr-Jubiläum begeht und andererseits weil die Krebsforschung seit den 90-er Jahren unglaubliche Fortschritte erzielt hat. «War vor 30 Jahren Krebs oft ein Todesurteil, sind heute die Chancen, Krebs zu überleben oft gut bis sehr gut. Dazu hat vor allem die Forschung beigetragen», hält Rolf Marti, Geschäftsführer der KFS fest. Hinter der Forschungsförderung, wie sie die KFS ermöglichst, steckt ein ausgeklügeltes System mit einer wissenschaftlichen Kommission, einer Forschungsdatenbank und Prozessen, die garantieren, dass jeder Franken am richtigen Ort ankommt. Der Podcast zum Jubiläum gibt Einblick in das Innenleben der Stiftung, die klein angefangen hat und heute jährlich rund 20 Millionen Franken für zukunftsweisende Projekte vergibt.
Musik: Audiohub.de

Folge 3: Eltern werden trotz Krebs

Krebsdiagnose und Kinderwunsch? Das eine schliesst das andere nicht aus. Die Internetseite fertionco.ch ist für Krebsbetroffene eine Orientierungshilfe, wenn es darum geht, eine Fertilitätsbehandlung in Erwägung zu ziehen und zeigt auf, welche Folgen eine Krebstherapie für die Fruchtbarkeit haben kann. Prof. Sibil Tschudin, Gynäkologin und leitende Ärztin am Universitätsspital Basel, hat diese Plattform aufgrund ihrer Erfahrung mit Betroffenen und im Rahmen eines von der Krebsforschung Schweiz finanzierten Forschungsprojektes entwickelt. Alexandra K., bei der im Alter von 29 Jahren Brustkrebs diagnostiziert wurde, hat sich für eine solche Fertilitätsbehandlung entschieden. Was bedeutete das für die Familienplanung, was für ihr Leben? Hören Sie selbst.
Musik: Audiohub.de

Folge 2: CAR-T-Zelltherapie – ein Meilenstein in der Krebstherapie

Dass Christoph B. noch am Leben ist, grenzt an ein Wunder. Umso mehr, als er heute wieder zu 100 Prozent arbeitsfähig ist und auch seinen Freizeitaktivitäten nachgehen kann. 2018 wurde bei ihm ein aggressiver Lymphdrüsenkrebs entdeckt. Die CAR-T-Zelltherapie – diese neuartige Therapie, bei der Immunzellen gentechnologisch so verändert werden, dass sie Krebszellen erkennen und bekämpfen – rettete ihm buchstäblich das Leben. Professorin Caroline Arber Barth, eine von der Stiftung Krebsforschung Schweiz geförderte Forscherin an der Universität Lausanne, erklärt und erzählt, was sie antreibt, diese Therapie mit grossem Potenzial weiterzuentwickeln.
Musik: Audiohub.de

Folge 1: Psychoonkologie – erste Hilfe für die Seele

Bei einer Routineuntersuchung wird bei einem Familienvater ein Tumor entdeckt, der sofortige medizinische Massnahmen erfordert. Ein Schock auch für die Angehörigen. Wie mit dieser neuen Belastung und den aufkeimenden Ängsten umgehen? Die Frau des Betroffenen gewährt Einblick in ihren Familienalltag, der nach der Krebsdiagnose ein anderer ist. Und sie verrät: Geholfen haben ihr Gespräche mit einer Psychoonkologin. Judith Alder, die in diesem Bereich forscht, erläutert, was Betroffenen und Angehörigen in solchen Situationen helfen kann. 
Musik: Pete und Jim Thuli, audiohub.de